Wer heute etwas sucht, tippt nicht mehr nur bei Google. Immer öfter fragen Menschen ChatGPT, Perplexity oder die KI-Antwort über den Suchergebnissen. Die Antwort kommt als Text – mit zwei, drei genannten Quellen. Wer dort nicht auftaucht, findet nicht statt, egal auf welchem Platz die eigene Seite bei Google steht.
Was dabei anders läuft
Eine Suchmaschine zeigt zehn Ergebnisse, aus denen der Mensch auswählt. Ein KI-System wählt selbst aus und gibt eine Antwort. Für Sie heißt das: Es reicht nicht, gefunden zu werden. Ihre Seite muss so geschrieben sein, dass eine Maschine daraus eine Antwort bauen kann, ohne sich zu vertun.
Woran das meistens scheitert
- Die Antwort steht nicht auf der Seite. „Wir beraten Sie gern zu Ihren Möglichkeiten“ ist keine Information. „Die Erstberatung dauert 30 Minuten und kostet nichts“ schon.
- Fakten stehen nur im Bild. Öffnungszeiten in der Grafik, Preise im PDF, die Anfahrt als Screenshot – all das ist für eine Maschine nicht vorhanden.
- Widersprüche. Andere Öffnungszeiten auf der Website als im Google-Profil. Eine KI merkt das und nimmt dann lieber eine andere Quelle.
- Keine klare Struktur. Wenn Überschriften keine Fragen beantworten, muss das System raten, worum es geht.
Was Sie selbst prüfen können
Stellen Sie einer KI die Frage, die ein Kunde stellen würde – „Wer verlegt in Kassel Parkett?“, „Welche Zahnarztpraxis in Köln-Niehl nimmt neue Patienten?“ – und sehen Sie nach, wer genannt wird. Fragen Sie danach direkt nach Ihrem Unternehmen und prüfen Sie, ob die Angaben stimmen. Falsche Öffnungszeiten in einer KI-Antwort sind ärgerlicher als gar keine Antwort.
Was hilft
Dieselben Dinge, die auch Menschen helfen: klare Überschriften, die eine Frage beantworten. Konkrete Angaben statt Absichtserklärungen. Ein gepflegtes Unternehmensprofil, das zur Website passt. Und Auszeichnungen im Quelltext, mit denen sich Leistungen, Adresse und Öffnungszeiten maschinell auslesen lassen.
Nichts davon ist ein Trick. Es ist dieselbe Arbeit wie früher, nur mit einem zusätzlichen Leser.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung eines KI-Systems erstellt und von uns geprüft. Verantwortlich für den Inhalt: Polargrün, Hendrik Koch. Stand: 30.09.2026. Er ersetzt keine Rechtsberatung.



